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Einbauschränke

Platzprobleme ade! Damit auch Ihr Schlafzimmer zum Wohn(t)raum wird, finden Sie bei uns passende Einbauschränke und Schiebetüren namhafter Hersteller.

Bettwäsche

Kühles Leinen, sanfter Satin, edle Designs – unser Bettwäschesortiment bietet eine zeitlos schöne Auswahl für jeden Geschmack.

Matratzen

Liegekomfort beginnt bei der Matratze. Fachkundige Beratung und tüv-geprüfte Produkte versprechen höchsten Schlafgenuss.

Bettsysteme

Hinter jedem gesunden Schlaf steckt ein System – wir helfen Ihnen das richtige für Ihre Bedürfnisse zu finden.

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100 Schlaftipps

Schlaf und Alter

Der Schlaf verändert sich ein Leben lang. Verbringt ein Baby fast den ganzen Tag schlafend, beträgt der Nachtschlaf im Alter oft nur fünf bis sechs Stunden. Ältere schlafen wie kleine Kinder in mehreren Phasen. Sie halten häufig einen Mittagsschlaf und nicken tagsüber hin und wieder ein. Bezieht man diese Ruhezeit ein, kommt auch mancher im Alter auf seine gewohnte Schlafzeit. Viele Ältere leiden jedoch unter starken Schlafproblemen. Diese können z. B. durch starke Belastungen, Krankheiten und Schmerzen entstehen und sollten ärztlich behandelt werden.

Schichtarbeit stört natürliche Schlaf- und Wachrhythmen

Viele Menschen leben durch nächtliche Arbeitszeiten gegen ihren Tag-und-Nacht-Rhythmus an. Leichte Verschiebungen der Schlafzeit verkraften wir, an Nachtarbeit gewöhnt sich unser Körper aber nie. Moderne rotierende Schichtsysteme mit nur drei Arbeitsnächten hintereinander erleichtern die Anpassung, doch es bleiben genügend Belastungen. Dazu gehört, dass der Schlaf tagsüber meist leichter und kürzer als nachts ist. Licht, Lärm und der auf „Aktivität“ eingestellte Körperrhythmus stören.

Im Laufe der Zeit hat das Folgen, Wohlbefinden und Konzentration sind gestört, Krankheiten können sich einstellen. Wer nachts arbeitet, sollte seinem Körper beim Wachbleiben helfen. Eine gute Ernährung, ein paar Körperübungen zum Aufmuntern halten uns in der Nacht besser aktiv. Mit zwei Schlafphasen, eine am Morgen und eine am späten Nachmittag vor Beginn der neuen Nachtschicht, lassen sich mehr Kräfte sammeln. Und sorgen Sie dafür, dass „Störer“ wie Telefon oder Türklingeln still oder unhörbar bleiben.

Rückenschmerzen – Plage oder Krankheit?

Die meisten Rückenschmerzen gehen zu Lasten schwacher Muskeln. Kurzfristige Steifheit und Verspannung in Kreuz und Nacken sind nicht krankhaft, sondern eher eine Plage für das Befinden. Ein sicheres Zeichen für starke Überanstrengung durch ungünstige Haltung, übermäßige Belastung oder mangelnde Bewegung. Dagegen helfen Entspannung, ein warmes Bad, Sauna, Ruhe, vielleicht Massagen oder Spezialbäder. Denken Sie an den Schlaf in einem gut stützenden Bett.

Leichte Rückenschmerzen, die bald bzw. nach wenigen Tagen verschwinden, sind ein guter Anlass, die Muskeln mit z. B. gymnastischen Übungen oder Sport zu kräftigen.

Bei starken oder länger anhaltenden Schmerzen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig, so u. a. rheumatische Erkrankungen und degenerative Prozesse. Nicht zuletzt kann unser psychisches Befinden zu Rückenschmerzen beitragen. So verschieden wie Rückenkrankheiten auch seien mögen, lassen sich alle gut behandeln, oft durch gezieltes Körpertraining. In vielen Fällen kann es sinnvoll sein, bei lagerungsbedingten Problemen, dass Bett dem Schläfer anzupassen. Ein gutes Bettsystem ist selbstregulierend, oder der Rahmen kann zonenweise stärker stützend, bzw. entlastend eingestellt werden. Zeitweise oder dauerhaft, wie Sie es wünschen und brauchen.

Übers Einschlafen

Wer kennt sie nicht, die Glücklichen, die sich ins Bett legen und eingeschlafen sind. Andere drehen und wenden sich hin und her, bevor Morpheus, der Schlafgott, sie empfängt. Bis zu einer halben Stunde kann das Einschlafen dauern. Klappt es einmal nicht, warten Sie nicht darauf uns beginnen zu grübeln. Stehen Sie lieber auf, tun etwas Beruhigendes und legen sich wieder ins Bett, wenn Sie müde sind.

Wer häufig schwer einschlafen kann, sollte versuchen, die Ursachen dafür zu finden. Stress, Sorgen, ein unbequemes Bett, Lärm und Licht können stören. Mehr Entspannung am Abend oder ein Kräutertee können Sie beruhigen. Ein gutes Bett trägt erheblich zum schnellen Einschlafen bei und lässt Sie bequemer schlafen. Hilft das nicht, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen. Er kann der Ursache auf die Spur kommen.

Schlafmittel bei Schlafstörungen: Richtig eingesetzt können sie helfen

Viele Menschen lehnen Schlafmittel ab, weil die bekannten Nebenwirkungen, z. B. mögliche Abhängigkeit, abschrecken. Andere nehmen sie wegen chronischer Schlafstörungen jahrelang. Übrigens, Alkohol ist, selbst wenn mancher daran glaubt, als „Schlafbringer“ ungeeignet. Er stört den Schlafablauf und lässt einen oft gegen Morgen durch Entzugserscheinungen zu früh aufwachen.

Ein guter Umgang mit Schlafmitteln sieht anders aus. Bei schweren Schlafstörungen können sie wirksam helfen, da sich der ersehnte Schlaf einstellt und neue Kräfte gesammelt werden, mit denen sich das Problem langfristig lösen lässt. Es gibt eine Fülle von Präparaten, chemisch, pflanzlich, kombiniert, frei verkäuflich und rezeptpflichtig. Das für Sie geeignete Mittel zu wählen, sollten Sie Ihrem Arzt überlassen. Er kann ja nach Schlafstörung das richtige Präparat finden, und die Dosierung und Einnahme festlegen. Er weiß, dass Schlafmittel den Schlafverlauf ändern und daher auf Dauer nicht zu empfehlen sind.

Er wird daher dafür sorgen, dass Sie das Präparat nicht zu lange einnehmen und richtig absetzen, und notwendige Maßnahmen treffen, die Ursachen des gestörten Schlafs zu finden, um sie langfristig zu beseitigen.

Wie wir uns drehen und wenden: Lageänderung

Leben ist Bewegung, das gilt auch nachts. Ein Schläfer verändert rund 40- bis 60-mal seine Körperhaltung. Keine bietet über längere Zeit vollkommende Entspannung. Jede aber entlastet im Verhältnis zur vorherigen und zur Tagesbelastung. Bewegt man sich im Schlaf jedoch übermäßig oder zu wenig, ist der Schlaf unruhig oder starr.

Dafür gibt es meist Ursachen. Ein schlechtes Bett ruft zu viel Bewegung im Schlaf hervor oder unterbindet sie. Ein kaltes oder hartes Bett zwingt den Körper ständig zu Haltungswechseln. Ein zu weiches Bett fixiert dagegen, weil für das Umdrehen zu viel Kraft aufgewendet werden muss. Ein gutes Bett mit System und einer gut stützenden Matratze erlaubt natürliche Bewegungen und wohltuende Entspannung im Schlaf.

Schulterzone ideal in Seitenlage

Sicher haben Sie es längst gespürt. In der Seitenlage stört „irgendwie“ die Schulter. Sie sinkt nicht tief genug in die Matratze und Unterfederung ein und man hat einen ständigen Druck auf der Schulter und dem Nacken. Teilweise schlafen sogar die Arme ein.

Schaffen Sie Abhilfe mit einer guten Unterfederung und Matratze. In Kombination betten sie die Schulter in seitlicher Lage etwas tiefer. So kann die Wirbelsäule wie gewünscht horizontal lagern. Auch in Rückenlage ist dies angenehm spürbar.

Was entscheidet über die Schlafqualität?

Gut schlafen, morgens hell wach und gut ausgeruht zu sein, so lässt sich Schlafqualität beschreiben. Doch wie entsteht sie?

Viele Faktoren tragen zum guten oder schlechten Schlaf bei: Gesundheit oder Krankheit, körperliche und seelische Konstitution, persönliche Lebensweisen und Verhalten, Entspannung oder Belastung in Beruf und Privatleben, Umwelteinflüsse innen und außen, Schlafraum und Bett. Wie dieses Netzwerk verknüpft ist, spüren wir im Schlaf als Spiegel unseres täglichen Lebens. Schlechten Schlaf müssen wir aber nicht hinnehmen. Wo es viele Ursachen gibt, öffnen sich Wege zur Veränderung.

Ein Beispiel: Wachen wir oft wie zerschlagen auf und schmerzt der Rücken, ist es Zeit für einen Blick ins Innere ihres Bettes. Wie alt ist es? Sind vielleicht die Federung und die Matratze verschlissen? Passen sie sich ihren persönlichen Bedürfnissen an? Nicht nur der schlaf sondern auch das Bett ist uns so vertraut, dass wir uns meist nur wenig Gedanken darüber machen. Doch das eine Drittel, das wir im Schlaf verbringen, liegen wir im Bett! Der beste Grund, an diesem so wichtigen und schönem Ort für Qualität und Wohlbefinden zu sorgen.

Liegen ohne Druck

Schwierigkeiten beim Liegen oder Aufwachen haben ihre Ursache oft direkt im Bett. Durchgelegene Matratzen und „antike“ Rahmenkonstruktionen können schmerzhaft sein. Schlaffe Mulden, 3-geteilte Matratzen aus Großmutters Zeiten, das Brett im Bett und steinharte Unterlagen verweigern dem Rücken die erholsame Entlastung. Gleich ob zu weich, zu schwach stützend oder zu hart. In solchen Betten entsteht belastender Druck. Arme, Beine, Kopf, Nacken, Schultern, Wirbelsäule und Muskeln können betroffen sein. Unbequeme Betten führen durch ständigen Lagewechsel zu unruhigem Schlaf oder halten Sie in der Kuhle fest. Trennen Sie sich! Eine gute neue Unterfederung mit passender Matratze schenkt Ihnen wieder verdienten erholsamen und rundum druckfreien Schlaf.

Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

Gut geschlafen hat, wer sich morgens ausgeruht und wach fühlt. Nach wie viel Stunden das erreicht ist, kann individuell verschieden sein. Die oft genannten acht Stunden Schlaf sind ein Richtwert, keine Norm. Es gibt typische Kurz- und Langschläfer. Mancher ist regelmäßig nach fünf bis sechs Stunden ausgeschlafen, die meisten Menschen brauchen zwischen sieben und acht Stunden Schlaf, um erholt zu sein. Und die typischen Langschläfer müssen rund neun Stunden schlafen, um sich voll leistungsfähig zu fühlen.

Im Lauf des Lebens lernt jeder sein persönliches Schlafmaß kennen. Wir fühlen uns am besten, wenn wir es weitgehend einhalten. Ein Tipp dazu: Unsere innere Einstellung zum Schlaf ist wichtig. Müssen Sie einmal mit kurzem Schlaf auskommen, kein Problem. Hin und wieder etwas weniger Schlaf verkraften wir gut – als Ausnahme, die nur nicht zur Regel werden sollte.

Gute Bettsysteme erleichtern das Liegen – jederzeit, auch in schwierigen Situationen

Bisher hat Ihr Bett Sie mit System durch die Nacht getragen. Oft gibt es veränderte Situationen, die neue Forderungen an die Lagerung im Schlaf stellt. Gründe dafür kann es viele geben. Sie haben kräftig an Gewicht zugelegt oder Gewicht verloren. Frauen werden schwanger, sie tragen in den letzten Monaten vor der Geburt, ihren immer schweren Bauch, auch nachts und leiden oft unter Rückenschmerzen. Sie erleben eine extrem belastende Rückenkrankheit, die Ihnen selbst im Schlaf keine Ruhe gönnt. Eine andere Krankheit oder Lebenssituation lässt Sie weder ruhig noch erholsam schlafen und reißt Sie immer öfter aus dem verdienten Schlaf.

Das Bett, welches Sie bisher problemlos getragen hat, sollte sich diesen und auch anderen schwierigen Situationen anpassen. Ein gutes Bettsystem kann genau das auch lange nach dem Kauf. Suchen Sie uns gerne auf und schildern Sie uns Ihre persönlichen Schlaf- und Liegeprobleme. Wir vom Betten Meier Team, beraten Sie individuell und unabhängig – ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Lassen Sie sich Ihr Bett gern und neu auf Ihre Belange anpassen.

Ein guter, flexibel einstellbarer, vielleicht sogar motorisiert, verstellbarer Rahmen, kann in seinen Stütz- und Tragewirkungen jederzeit verändert werden. Mit mehr Unterstützung im Kreuz können Sie z. B. Ihren Rücken wirksam entlasten oder Ihr schweres Gewicht vom Bett besser tragen lassen. Weichere Einstellungen in bestimmten Zonen der Unterfederung nehmen einen Teil des Körperdrucks weg und lassen Sie sanfter und unbelasteter schlafen.

Auf jeden Fall müssen neue Einstellungen im Rahmen nach Ihrem persönlichen Bedarf geregelt werden – und nicht für alle Zeiten so bleiben. Löst sich das „Problem“ oder die Situation, wie nach der Geburt eines neuen Erdenbürgers, so lässt sich z. B. die Unterstützung im Kreuz ganz leicht wieder entfernen. Im Übrigen gibt es tolle Produkte am Markt, die mittlerweile selbstregulierend arbeiten. Bei diesen Unterfederungen stellt sich das jeweilige Produkt auf die Person ein, die auf dem Rahmen liegt – und nicht die Person auf die Unterfederung!! Entdecken und testen Sie gern hier vor Ort die Möglichkeiten.

Die ideale Bett-Höhe

Hochbetten waren sinnvoll in Zeiten, wo man die Zentralheizung noch nicht kannte. Der Platz oben über dem Kachelofen war der wärmste Ort des Hauses. Dagegen bewirkt eine Matratze auf dem Fußboden trotz Heizung das Gegenteil. Die Bodenkälte überträgt sich ungehindert auf Rücken und Matratze. Ins Bett gedrungene Feuchtigkeit kann schlecht entweichen, da der zur Luftzirkulation notwendige Luftraum unter dem Bett fehlt.

Deshalb ist je nach Körpergröße eine Bett-Höhe von 48 cm bis 60 cm sinnvoll und Komfortabel. Sie erleichtert auch älteren und kranken Menschen das Aufstehen und Hinlegen. Zudem sorgt sie durch wärmere Umgebung für ein rundum gutes Bettklima.

Bandscheiben: Flüssigkeit hält sie elastisch

Zwischen je 2 beweglichen Wirbeln liegt eine Bandscheibe, die einem wassergefüllten Kissen ähnelt. In diesem „wassergefüllten Kissen“ ist ein weicher Gallertkern, umgeben und geschützt von einer festeren Hülle aus Bindegewebe. Die Bandscheiben erhöhen die Beweglichkeit der Wirbel nach allen Seiten und schützen diese. Sie wirken wie ein Stoßdämpfer beim Auto und verteilen den Druck auf die Wirbel gleichmäßiger. Das federt Stöße und Erschütterungen ab und macht sie weniger heftig.

Der Gallertkern der Bandscheibe ist Drehpunkt aller Bewegungen. Wie ein bewegliches Kugelgelenk weicht er Druck aus. Dies kann er bei einem großen Vorrat an Flüssigkeit besser erfüllen. Unter Druckbelastung wird Flüssigkeit aus dem Kern gepresst. Hält die Belastung länger an, wird das umgebene Bindegewebe trockener und schmaler. Sie können es selbst nachmessen. Morgens sind Sie 2-3 Zentimeter größer als nach ihrem Tagewerk. Das „Schrumpfen“ liegt an den Bandscheiben. Im Schlaf saugen sie fast unbelastet Wasser samt Nährstoffen auf, um tagsüber unter Druck Flüssigkeit zu verlieren. Dieser Kreislauf verläuft nur zuverlässig, wenn die Wirbelsäule im Schlaf unbelastet bleibt. Ab dem 30. Lebensjahr sinkt die Fähigkeit der Bandscheiben, genügend Flüssigkeit aufzunehmen, langsam ab.

Wie trockene Haut spröde wird und zu Rissen neigt, kann es nun den Bandscheiben ergehen. Werden sie zu oft und übermäßig belastet, kann sich z. B. ein Hexenschuss (Bandscheibenvorfall) einstellen. Gesunde elastische Bandscheiben bleiben davon auch in höherem Alter verschont. Gönnen Sie sich und Ihren Bandscheiben den guten Schlaf in einem Bett, welches zu Ihnen passt, Ihre Wirbelsäule gut stützt und Ihre Bandscheiben vor Belastungen schützt.

Volkskrankheit Rückenschmerzen

Fast jeden trifft es einmal im Leben. 80 von 100 Menschen haben irgendwann Rückenprobleme. Davon leiden 30 ständig unter Rückenschmerzen und 50 sind hin und wieder betroffen. Rückenschmerzen sind in den letzten Jahren zur Volkskrankheit Nr. 1 geworden und somit der häufigste Grund für eine Krankschreibung. Schauen wir uns die Wirbelsäule näher an, werden wir über dieses Wunderwerk in Funktion und feinster mechanischer Abstimmung staunen.

Eine gesunde Wirbelsäule und ein kräftiges Muskelsystem halten uns aufrecht und in flexibler Bewegung. Sie lassen uns gehen, stehen, sitzen, liegen, fahren, rennen, springen, spielen, tanzen, Sport treiben, arbeiten, bücken, heben und Lasten tragen.

Und: Sie fangen bei allen Aktivitäten ungünstige Belastungen ab. Tag für Tag und Nacht für Nacht im Schlaf. Wen wundert es da noch, dass schwache Muskeln und überlastete Wirbel irgendwann schmerzen, wenn wir hohen Belastungen nicht vorbeugen? Mit ausreichendem Training für die Muskeln, rückengerechtem Verhalten, ausreichend viel Bewegung und gutem Schlaf in einem rückenfreundlichen Bett, beugen Sie Rückenschmerzen am besten vor.

Kräftige Muskeln halten aufrecht

Unser aufrechter Gang hat viele Vorteile, aber auch seinen Preis. Es entstehen stärkere Lasten, die von der Wirbelsäule und den Muskeln getragen werden müssen. Bauch- und Rückenmuskulatur „halten“ die Wirbelsäule, wie die Takelage eines Schiffes den Mast. Sie halten sich durch Spannung aufrecht und wirken der Schwerkraft entgegen. Mehr noch, sie unterstützen, spannen und entspannen die Wirbelsäule bei allen Bewegungen und Beanspruchungen.

Ist die Muskulatur zu schwach, werden Wirbelsäule und Bandscheiben ständig überlastet. Das führt zu schlechten Haltungen, ein Grundstein für vorzeitigen Verschleiß und Schmerzen. Nur eine gut trainierte Muskulatur, mit starken Streck- und Dehnkräften, kann die Wirbelsäule wirksam stützen. Je kräftiger die Muskeln in Rücken, Bauch und Becken sind, umso besser ist der Rücken vor Belastungen geschützt.

Vom Essen und Trinken am Abend

Ein voller Bauch schläft nicht gern, er ist mit dem Verdauen zu stark beschäftigt. Ein leichtes Abendessen, mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten, nicht zu spät am Abend, fördert den Schlaf. Anregende Getränke, wie Kaffee, Tee und Cola, sollten rechtzeitig, je nach Veranlagung, vor dem Zu-Bett-Gehen vermieden werden.

Gleiches gilt für größere Mengen Flüssigkeit vor dem Schlaf, die einen nachts aus dem Bett treiben. Beruhigender am Abend oder zur Nacht wirken Kräutertees. Probieren Sie’s, manche schmecken besser, als Sie glauben. Tees aus Lavendel, Lindenblüten,. Orangen oder Weißdorn sind bewährte Schlaftrunks, auch die Milch gehört dazu. Bei leichter Unruhe kann Baldriantee helfen, nicht aber Alkohol. Gegen Alkohol am Abend ist nichts einzuwenden, größere Mengen sollten Sie aber meiden. Alkohol stört den Schlaf durch Giftstoffe und Entzug ebenso wie Nikotin. Schränken Sie den Konsum am Abend ein. Wer kann, verzichtet am besten auf beides.

Über Bettgestelle und Bettarten

Die Wahl des Materials ist für die einen eine Frage des Geschmacks, für andere eine Philosophie. Wer z. B. energetische Eigenschaften von Metallen vermeiden will, wählt ein Bett aus Holz mit geringem Metallanteil oder ganz ohne metallische Elemente. Von Futon-Betten ist aus schlafphysiologischer Sicht abzuraten. Diese starren und oft zu harten Auflagen besitzen kaum Eigenschaften, die ein modernes Bettsystem erfüllen soll. Nur durch tägliches Drehen und Ausschütteln ist die ausreichende Belüftung möglich.

Die verwendeten Naturmaterialien – idealer Nährboden für Hausstaubmilbe – sind für allergieanfällige Menschen ungeeignet. Mit System, flexibel gestützt und getragen, schläft es sich heute am besten. Individuelle Verstellungen im Bett sichern den Komfort. Und natürlich sollten Sie bei der Wahl des geeigneten Bettes auf geräumigen Platz in Länge und Breite achten.

Naturheilmittel bei Schlafstörungen

Bei „leichten“ Schlafmitteln auf Pflanzenbasis ist die Kombination der Stoffe und ihre Dosierung wichtig. Baldrian, Hopfen, Kava-Kava, Melisse und Passionsblume lindern Unruhe und Nervosität. Johanniskraut hellt die Stimmung auf und bessert die Konzentration. Alle wirken mild, können aber auch Nebenwirkungen haben. Überlassen Sie es am besten Ihrem Arzt, das geeignete Mittel für Sie zu wählen sowie seine Einnahme und das Absetzen zu regeln.

Was unsere Wirbelsäule alles auszuhalten hat

Die Liste der Lasten ist lang: Harte körperliche Arbeit in Beruf, Haushalt und Freizeit, ständiges Sitzen, mangelnde Bewegung, Autofahren, Sport, falsche und einseitig belastende Haltung, Übergewicht und ein schlechtes Bett setzten der Wirbelsäule massiv zu. Schon im Normalbetrieb hat sie einiges zu tragen: 100% Druck lasten auf ihr beim Stehen, 140% im Sitzen und über 220% beim Heben schwerer Gegenstände. Wer seinen Rücken lieber schont, riskiert ebenso Rückenschmerzen wie andere, die übermäßig hohe Belastungen aushalten. Auf das richtige Maß kommt es an.

Belasten Sie ihre Wirbelsäule mäßig, aber regelmäßig. Zu viel Schonung lässt die Muskeln schlaff werden, eine kräftige Muskulatur beugt Rückenschmerzen vor. Wer extrem hohe Belastungen, z. B. bei der Arbeit, aushalten muss, sollte für eine gute Haltung und die richtige „Betriebstemperatur“ sorgen.

Denken Sie an Sportler. Die wärmen ihre Muskeln mit einigen leichten Übungen auf, bevor sie die hohen Leistungen erbringen. Das sollten Sie bei Bedarf ebenfalls tun. Übrigens, Geradesitzen entspricht nicht mehr dem guten Ton, zumindest nicht über lange Zeit. Wechseln Sie zwischen verschiedenen Sitzhaltungen, das entlastet bei längerem Sitzen. Besser sitzen Sie mit einem Stützkissen und noch besser sind dynamisch bewegliche Sitzmöbel. Und: Bitte gönnen Sie sich und Ihrer Wirbelsäule nachts die verdiente Erholung in einem guten Bett.

Ist ein Kopfkissen nur ein Kopfkissen?

Die meisten Menschen schlafen mit einem Kopfkissen, um das unangenehme Abknicken der Halswirbelsäule zu verhindern. Doch viele Kissen erfüllen diese Aufgabe nicht. Ein gutes Kissen lagert Kopf und Nacken richtig und rutscht nicht unter die Schultern. Bewährt ist die Größe von 40x80cm. Gute ergonomische Kissen lassen sich je nach Körperbau (Schulterbreite) und Schlafgewohnheiten anpassen. Das ist noch angenehmer.

Feuchte Matratzen und die Ursachen

Alte Matratzen mit dicken und fast luftundurchlässigen Bezügen sowie verschlissenem Innenleben können die notwendige Luftzirkulation nicht mehr unterstützen. Mit Luft und Schweiß eindringende Feuchtigkeit wird ungenügend oder gar nicht mehr nach außen transportiert. Und längst nicht mehr alle Materialien in Matratzen sind atmungsaktiv. Das zeigt sich erst nach einiger Zeit. Das Gewebe „sinkt“ zusammen und die Matratze wird hart und klamm. Von einem guten Bettklima und einem guten Liegen ist hier keine Spur.

Raum- und Bettklima gehören zusammen, auch schlechte Raumluft kann die Matratze feucht halten. Sorgen Sie bitte täglich für Frischluft im Schlafzimmer:
20 Minuten das Fenster weit öffnen – je einmal morgens und abends – ist wirksamer als den ganzen Tag das Fenster zu kippen. Lassen Sie Ihre Matratze nach dem Aufstehen ein paar Stunden atmen und „ersticken“ Sie sie nicht unter schweren Bett- und Tagesdecken. Matratzen sollten von unten atmen. Daher stören Bettkästen, starre Unterlagen, ein Brett oder der Fußboden die Luftzirkulation. Ein luftdurchlässiger Rahmen, der die Matratze im unbelasteten Zustand leicht anhebt, trägt wie der Abstand zum Boden zum guten Luftaustausch bei und lässt die Matratze rundum atmen.

Die richtige Bettgröße

Einzelbetten sollten mindestens 100 cm breit sein. Ein Doppelbett sollte es auf wenigstens 180 cm bringen. Jeder Zentimeter dazu schenkt Ihnen mehr Raum fürs liegen, Drehen und Wenden von Armen, Rumpf und Beinen. Das bringt Komfort in den Schlaf. Vor allem bei Doppelbetten sollten Sie auf eine angemessene Breite achten, damit Sie und Ihr Partner/-in genügend Raum zum ungestörten Schlaf haben. Ungewollte Rempler und Seitenhiebe können die verdiente Nachtruhe vereiteln und die harmonische Zweisamkeit im Schlaf trüben.

Schlafkleidung – mit ist besser

Sich zur Nacht anzuziehen zeugt nicht von Prüde sein, sondern eher von „gewusst wie“. Wer „ohne“ schläft, riskiert Abkühlungen, das verspannt die Muskeln und stört ruhigen Schlaf. Sehr hygienisch ist „ohne“ ohnehin nicht. Denken sie an Schweiß, den die Kleidung teilweise auffängt und der nicht in Matratze oder Bettdecke dringt. Natürlich soll jeder bei der Schlafkleidung nach seiner Fasson selig werden: praktisch, witzig, seriös und elegant, ganz wie man‘ s mag. Ob Baumwolle, Seide, Frottee oder Mischgewebe, kann jeder für sich entscheiden. Hausstauballergiker und Asthmatiker bevorzugen meist synthetische Stoffe, in hoher Qualität erreichen sie fast so gute Eigenschaften wie Naturstoffe.

Stress und Belastungen stören oft den Schlaf

Jeder Mensch erlebt im Leben Zeiten, die ihn stark belasten. Zum Beispiel Trennungen, Partnerkrisen, Berufsprobleme, Arbeitslosigkeit, Krankheit und ungelöste Konflikte lassen Körper und Seele leiden. Sie können auch die Qualität des Schlafs erheblich mindern. „Abschalten“ fällt schwer, die abendliche Stille lässt grübeln und Schlafstörungen können sich einstellen.

Schauen Sie sich unsere „Betten Meier Tipps“ zur besseren Entspannung an. Vielleicht können Sie Ihr Problem nicht allein bewältigen, dann lassen Sie sich unterstützen. Lernen Sie unter Anleitung, besser zu entspannen, suchen Sie Beratung bei erfahrenen Fachleuten und in Selbsthilfegruppen. Vielleicht kann auch eine psychologische Therapie helfen. Es gibt viele Wege, die helfen, Schlafstörungen und ihre Ursachen zu beseitigen.

Schlafzimmer – nur zum schlafen zu schade

Nutzen Sie Ihr Schlafzimmer nur zum Schlafen? Wenn ja, ist es nicht zu schade, diesen Raum nur mit meist geschlossenen Augen zu nutzen? Viele Menschen wünschen sich heute ihr Schlafzimmer wohnlich. So kann es tagsüber hin und wieder ein gemütlicher Raum für eine Zeit der Entspannung sein. Und abends gibt es endlich eine Ecke, wo einen der Familientrubel in Frieden lesen oder entspannen lässt. Vielleicht finden Sie darin Platz, um ein Trainingsgerät aufzustellen, das sonst überall im Weg stünde? Gute Idee, sich damit ein paar Minuten zu bewegen. Denn wie schon gesagt, sich regen bringt Segen.

Prima Klima – die atmungsaktive Matratze

Luft und Schweiß enthalten Feuchtigkeit, die jeden Tag und Nacht für Nacht in die Matratze Eindringen. Für ein beständig gutes Klima muss die Matratze regelmäßig frische Luft bekommen und die alte Luft abgeben. Atmungsaktiv ist eine Matratze, die Kondenswasser und Luftfeuchtigkeit auffangen und schnell wieder nach außen abgeben kann.

Schäume mit einer extremen Luftdurchlässigkeit schaffen dafür die ideale Voraussetzung. Auf so einem offenzelligen Schaum schläft man „wie auf Luft gebettet“, da er bis zu 95% aus Luft besteht. Er atmet wie unsere zweite Haut. Über 1 Milliarde Zellporen sorgen in einer Matratze für einen zuverlässigen Luftaustausch. Die offene Porenstruktur bringt Tempo in den Abtransport von Feuchtigkeit und verbrauchter Warmluft. Das geschieht so: Liegedruck und Bewegungen des Schläfers treiben Luft an belasteten Stellen heraus und nehmen sie an unbeschwerten Stellen der Matratze wieder auf. Unmerklich arbeitet die Matratze ähnlich wie ein Blasebalg. Ständige Be- und Entlüftung sorgen für kontinuierlichen Luftaustausch und sichern das Ziel: ein rundum trockenwarmes Bettklima für Sie zum Wohlfühlen.

Elektrosmog

Kaum ein Schlafzimmer ist frei von Strom. Fernseher, Radio, Musik- und Videoanlage, Elektrowecker, Telefon und Lampen brauchen Strom. Ob elektromagnetische Felder den Schlaf stören, ist wissenschaftlich umstritten denn es fehlt bisher an eindeutigen Nachweisen. Aber mal ehrlich, brauchen Sie jedes Elektrogerät im Schlafzimmer? Kann nicht einiges vor der Tür bleiben? Und müssen alle Geräte betriebsbereit sein?

Vorsichtige ziehen lieber den Netzstecker oder unterbrechen die Stromzufuhr im Schlafzimmer durch eine Raumfreischaltung. Haben Sie ein modernes Bettsystem mit komfortabler Motorverstellung oder planen seine Anschaffung? Hier ein guter Tipp: Moderne Bettsysteme schalten, wenn der Motor nicht läuft, die Stromzufuhr mit einer Netzfreischaltung garantiert ab.

Lüften Sie regelmäßig und intensiv

Lüften Sie morgens und abends für ca. 20 Minuten ihr Schlafzimmer. Das schafft verbrauchte Luft zum weit offenen Fenster hinaus und lässt viel frische Luft hinein. Die intensive Kurzlüftung sorgt für idealen Luftaustausch, gleichmäßige Raumtemperatur und ein gutes Schlafklima. Das bringt mehr als ein Tag und Nacht offenes Fenster, weil man fürchtet, nicht genügend Luft zu bekommen. Bei feuchtkalter Witterung dringen so Kälte und Nässe in Ihr Schlafzimmer. Das Raumklima wird gestört, Bett und Ausstattung nehmen mehr Feuchtigkeit auf und werden klamm. Wird dazu möglichst kalt geschlafen, sind nicht nur die Stockflecke unvermeidbar. Der Schlaf ist wenig erholt, die Muskeln können nicht genügend entspannen.

Ein Wort noch zu den Ordnungsliebenden. Sie leben oft nach dem Motto: Raus aus den Federn, Betten machen und dann die dekorative Tagesdecke darüber. Beim Verlassen der Wohnung werden Türen und Fenster geschlossen und wer Energie sparen will, stellt die Heizung runter oder macht diese sogar aus. Auch das bekommt dem Raumklima gar nicht. So werden verbrauchte Luft, Feuchtigkeit und Geruch bis zum nächsten Schlafengehen „konserviert“. Lassen Sie Ihr Bett lieber einige Stunden auslüften. Der offene Anblick stört niemanden, wenn Sie nicht zu Hause bzw. im Schlafzimmer sind. Dafür bekommt es Ihrem Schlafklima.

Metalle im Bett

Wer auf Metalle im Bett verzichten will, wählt Bettgestell und Rahmen ohne metallische Verbindungen, sowie eine metallfreie Matratze. Aber Aufgepasst! Matratzen mit Federkern besitzen durch ihre Konstruktion meist einen hohen Metallanteil.

Von Warm- und Kaltschläfern

Paare können sich über alles Mögliche streiten. Der Krach um die Raumtemperatur steht dabei weit oben. Das liegt am oft unterschiedlichen Wärmeempfinden von Frauen und Männern. „Er“ mag es eher kühl, „sie“ eher wärmer. Der Disput kann sich an der Raumtemperatur, am offenen oder geschlossenen Fenster immer neu entzünden, weil der oder die eine es gern anders hätte.

Schließen Sie Frieden im Schlafzimmer und einigen Sie sich auf dem goldenen Weg: Lüften Sie, wie von uns empfohlen, halten Sie eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit, lassen sie nachts die Fenster zu und senken die Raumtemperatur nicht auf fröstelnde Grade. Statten Sie lieber Ihre Bettseite nach Bedarf, etwas wärmer oder eher etwas kühler, aus. Das entspannt Ihre Muskeln im Schlaf - und die Stimmung. Ältere Menschen, die es früher kühler mochten, lieben es mit den Jahren oft wärmer. Sie können die Temperatur im Schlafraum ruhig auf 20° C stellen. Reicht das nicht, erfüllen speziell wärmende Bettausstattungen Ihr Bedürfnis nach Wärme.

Auch bei manchen Krankheiten fühlt man sich in wärmerer Umgebung wohler, z. B. bei Rheuma. Auch dann gibt es die richtigen Angebote, um das Bett so zu gestalten, dass man sich darin rundum wohl fühlt. Nacht für Nacht.

Der richtige Matratzenbezug für mich

Sie haben nach Wunsch und Bedarf die Wahl: fester oder weicher, wärmer oder kühler, Natur, synthetisch und kluge Mischungen. Wir empfehlen Allergikern synthetische Bezüge, da sie keinen Staub oder Faserabrieb verursachen. Besser als „pure Reinheit“ können Mischgewebe sein, wenn sie, gut verarbeitet, sich mit besten Eigenschaften ergänzen.

Eine Mischung aus je 50% reiner Schurwolle und Seide ist sehr strapazierfähig und leitet Feuchtigkeit ideal ab. Abnehmbare Bezüge aus reiner Schurwolle eignen sich gut für stark transpirierende Schläfer und bei rheumatischen Beschwerden.

Die richtige Bettlänge

Raum frei für Kopf und Füße am oberen und unteren Bettrand. Es gilt die Faustregel: Körpergröße + mindestens 20cm Bewegungsfreiheit für Kopf und Füße = ideale Bettlänge. Ihre Körpergröße entscheidet, ob ein Bettsystem mit 190 cm, 200 cm, 210 cm oder 220 cm die richtige Länge für Sie hat.

Geruch bei neuen Matratzen

Ganz ehrlich, Matratzen sind nicht völlig geruchsneutral herzustellen. Jedes Material, gleich ob Baumwolle, Seide, Latex, Schaum oder Kaltschaum hat wie jeder Textil- und Werkstoff seinen Eigengeruch, zumindest für einige Zeit. Langsam verliert er sich und passt sich der neuen Umgebung, z. B. dem Schlafzimmer und seinen Bewohnern, an. Viele Matratzen Hersteller „Durchspühlen“ ihre Matratzen im Fertigungsprozess mit bis zu 250.000 Litern frischer Luft, um sie vom Materialgeruch zu befreien.

Das Doppelbett

Paare verbringen meist mehr Zeit gemeinsam im Schlaf als am Tage und genießen das gemütliche Einschlafen und Aufwachen zu zweit. Mit der Gemütlichkeit kann es allerdings schnell vorbei sein, wenn der oder die Bettpartner/-in den eigenen Schlaf stört. Schläft man auf einem Lattenrost, rutscht man zusammen, jede Bewegung überträgt sich auf den anderen und behindert seinen Schlafrhythmus. Die Lösung dieses Problems ist einfach. Im Doppelbett schläft es sich auf zwei getrennten Unterfederungen und Matratzen am besten. Ein weiterer Vorteil ist, dass jeder seine Seite, seinen eigenen Bedürfnissen anpassen kann.

Raumfreischaltung

Haben Sie Bedenken über Elektrosmog und mögliche negative Wirkungen auf den Organismus und ihr Befinden? Dann raten wir, vom Betten Meier Team, Ihnen zu einer Raumfreischaltung. Alle Strom führenden Leitungen im Zimmer werden bei Nichtgebrauch automatisch und zuverlässig abgeschaltet, bzw. gar nicht erst in die Wände des Schlafzimmers gelassen. Normalerweise führen alle Stromleitungen bis zum jeweiligen Gerät Strom. Sie verbrauchen im „Stand-by-Modus“ kostbare Energie. Die Raumfreischaltung mindert nicht nur möglichen Elektrosmog, sondern sie spart sogar Strom und bares Geld.

Unsere innere Uhr steuert den Schlaf

Wir können uns vornehmen einzuschlafen. Ob und wann wir schlafen, entzieht sich unserem Willen. Der Schlaf wird von einer inneren Uhr gesteuert, deren Zentrum im Gehirn sitzt. Viele Körpervorgänge haben eigene Rhythmen, die Körpertemperatur, der Blutdruck, unsere Aktivität am Tage, wie das Ruhen im Schlaf. Die innere Uhr gibt einen Tag-und-Nacht-Rhythmus vor, dem wir weitgehend folgen. Danach sind wir Kurz- oder Langschläfer, Lerche oder Eule oder in der Mitte dazwischen.

Machen wir die Ausnahme zur Regel und leben gegen unseren Rhythmus, fühlen wir uns übermüdet, unausgeschlafen und wie zerschlagen. Folgen wir längere Zeit der inneren Uhr und passen uns mit regelmäßigen Schlafzeiten an, sind wir morgens ausgeruht, gestärkt und ausgeglichen. Und wir wachen zur rechten Zeit auf, meist ein paar Minuten bevor uns das Läuten des Weckers daran erinnern will.

Ein altes Bett ist kein Erbstück

Gönnen Sie sich ein neues Bett, stellt sich Ihnen die Frage, wohin mit dem Alten. „Vererben“ Sie es bitte nicht. Andere schlafen darin genauso schlecht wie Sie. Sorgen Sie lieber für die „artgerechte“ Entsorgung. Gern übernehmen wir vom Betten Meier Team diese Aufgabe für Sie!

Das „Raumgewicht“

Das Raumgewicht – die Dichte des Schaumes bzw. seiner Zellen – entscheidet über die Lebensdauer und Qualität einer Matratze. Ist das Raumgewicht gering, kann sich eine Matratze beim „Probeliegen“ subjektiv elastisch uns stabil anfühlen. Später werden Sie enttäuscht sein. Nach einiger Zeit des Gebrauchs entstehen an ständig belasteten Stellen störende Mulden. Die Stützkraft der Matratze gehen verloren. Das macht sie für den gesunden Schlaf praktisch unbrauchbar, selbst wenn sie noch lange in Gebrauch ist.

Bei Ihrer Schaummatratze sollten Sie darauf achten, dass sie dauerhaft elastisch und formbeständig ist. Das lässt sich in Maßen angeben. Hochwertige Matratzen mit langer Lebenszeit sind aus Kaltschaum in mindestens „40er Raumgewicht“ hergestellt. Hier gilt die Regel: Je höher das Raumgewicht, desto hochwertiger und länger Formstabiler und Haltbarer die Matratze!

Schulterdruck – und was dagegen hilft

Menschen, die im Schlaf viel auf der Seite liegen, klagen bei härteren Matratzen oft über Schmerzen im druckempfindlichen Bereich der Schulter. Ein Kopfkissen, das den Nacken gut stütz, und ein Bettsystem mit sanft nachgeben der „Schulterzone“ lässt sich auf der Seite immer gut schlafen. Je höher eine Matratze ist, desto höher ist der Feder Weg!

Die Wirbelsäule und ihre Problemzonen

Der Nacken- und Lendenwirbelbereich schmerzt am meisten. Die Brustwirbelsäule ist dagegen weniger schmerzanfällig. Die feinen Halswirbel brauchen starke Hals- und Rückenmuskeln, um den Kopf zu halten und seine unzähligen Bewegungen zu ermöglichen. Langes Sitzen, schlechte Arbeitshaltungen sowie Stresssituationen verspannen die Muskeln schneller, der Nacken schmerzt.

Das Sorgenkind des Rückens ist das Kreuz. Es trägt die Hauptlast des Oberkörpers und wird bei fast allen Haltungen belastet. Wirbel, Bänder, Bandscheiben und Muskeln sind äußerst beansprucht. Es ist dann kein Wunder, dass sich mit der Zeit Rückenschmerzen einstellen. Die Ursachen dafür reichen von mangelnder Bewegung, schlechter Haltung, schwachen Muskeln bis über Verschleiß hin zu Erkrankungen. Die gute Nachricht dabei ist: Viele Rückenschmerzen lassen sich durch den harmonischen Wechsel von Be- und Entlastung in einem guten Bett lindern.

Zudecken je nach Jahreszeit

Die Bettdecke lässt sich, wie die Kleidung, der Jahreszeit anpassen. Greifen Sie bitte bei kalten Temperaturen im Winter zu einer wärmeren Decke als im Sommer. Das lässt Sie nachts weniger frieren oder schwitzen und vermeidet jahraus, jahrein Verspannungen in den Muskeln. Ein Wort noch zu Thema Hygiene: Auch die Bettdecke braucht ab und zu eine Reinigung. Ihre „schlaffreie“ Zeit bietet gute Gelegenheit, das wieder einmal zu erledigen.

Der Aufbau eines Matratzenkerns

Der Matratzenkern erfüllt zwei wichtige Funktionen. Er muss den Körper und die Wirbelsäule in allen Schlafhaltungen ergonomisch stützen. Unmerklich, versteht sich, damit wir uns im Liegen wohl fühlen. Egal, ob wir lieber auf einer Matratze schlafen, die eher soft ist, mittel oder gar fester. Durch die Entwicklung hochwertiger Schäume ist es möglich, auf die unterschiedlichen Vorlieben des Schläfers einzugehen und darüber hinaus jeder Körperzone die jeweils genau abgestimmte Unterstützung zu bieten.

So z. B. eine softere Schulterzone, eine unterstützende Zone für den Rücken oder eine festere im Beckenbereich. Deswegen gibt es bei uns, dem Traditionshaus Betten Meier, für jeden die passende Matratze. Übriges: Eine gute Matratze sollte nicht das Etikett „FCKW-frei“ tragen, sie sollte auch ohne FCKW hergestellt sein. Achten sie auf diesen für unsere Natur wichtigen Unterschied.

Entspannt besser einschlafen

Ein Besuch in der Sauna, ein Vollbad bei 37° C mit beruhigenden Duft-Ölen, ca. 2 Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen, sind unsere „heißen Tipps“ der Firma Betten Meier OHG. Wer’s kühler mag, auch kalte Arm- oder Wadenwickel führen zu entspanntem Wohlbefinden. Körperliche Bewegung fördert Müdigkeit und Einschlafen. Ein Spaziergang am Abend entspannt ebenso wie gemütliches Spielen oder Lesen.

Das Zauberwort heißt „aktive Entspannung“. Alles, was ihr dient, tut Ihnen gut. Unsere hektische Zeit, Stress uns Belastungen lassen so manchen verlernen, wie man das macht, sich zu entspannen. Wem’s schwer fällt, dem sei verraten, Entspannen lässt sich lernen. Autogenes Training und die progressive Muskelentspannung sind bewährte Techniken, Körper und Geist zu beruhigen. Yoga und Meditation zeigen wirksame Wege zur inneren Ruhe, auch ohne einen fremden Glauben anzunehmen.

Für diese Techniken gilt: Man muss üben, ein wenig Vertrauen und Geduld haben, bis sich der Erfolg einstellt. Kein Weg ist für alle gleich gut, probieren Sie verschiedenes aus. Sie werden Ihre schönsten Wege zur Entspannung finden und sich nach einem aktiven Tag auf Ihr Bett freuen.

Krankheiten und Schlaf

Fast jeder wird einmal einige Tage ans Bett „gefesselt“ und schläft dann meist mehr. Leichtere Krankheiten, z.B. ein grippaler Infekt, heilen durch Ruhe und Schlaf besser. Der Volksmund spricht vom Heil- oder Gesundschlafen. Wir sollten unserem Körper die Erholung gönnen. Längere und ernstere Krankheiten können den Schlaf durch Schmerzen oder innere Prozesse erheblich stören. Schlafstörungen können auch das erste Zeichen einer bisher unentdeckten Krankheit sein. Muss man einmal längere Zeit krank im Bett liegen, kann ein verstellbarer, motorisierter Bettrahmen dies komfortabel erleichtern. Er erlaubt bequem wechselnde Sitz- und Liegehaltungen und entlastet die Muskeln und die Wirbelsäule.

Mit System liegen – besser schlafen

Bei einem Bettsystem harmonieren Unterfederung und Matratze perfekt. Beide sind ein genau aufeinander eingespieltes „Duo“, gemeinsam entfalten sie ihre volle Leistung. Auch die „beste“ Matratze bietet keinen Komfort, wenn sich darunter ein alter, starrer Lattenrost oder ein ausgeleiertes Metallgeflecht befindet. Ebenso verliert eine ergonomisch stützende Unterfederung ihre Wirkung, wenn darauf eine alte, verbrauchte Matratze mit Mulden liegt.

In einem guten Bettsystem bilden Matratze und Unterfederung eine vorbildliche Einheit, die in jeder Lage den Körper und die Wirbelsäule richtig stützt. Nicht nur beim Probeliegen, sondern Nacht für Nacht und Jahr für Jahr. Ein gutes Bettsystem kann weitaus mehr. Moderne Unterfederungen sind individuell anpassbar. So können z. B. bestimmte Zonen je nach Wunsch softer oder unterstützender eingestellt werden. Matratzen mit Modulkern und speziell auf die verschiedenen Körperbereiche abgestimmte Zonen unterstützen diesen Effekt.

So kann die Schulter in Seitenlage sanft einsinken, während der Beckenbereich die nötige Unterstützung erfährt. Mit System liegen lässt Sie nicht nur besser schlafen, sondern auch entspannen. Eine Unterfederung mit hochstellbarem Kopfteil stützt z. B. beim Lesen im Bett, und eine Fußhochlagerung bewirkt kleine Wunder hinsichtlich der Entlastung für Beine und Kreislauf.

Schnarchen

Schnarchen erreicht manchmal erhebliche Lautstärke. Das stört weniger den eigenen Schlaf als den der Partnerin oder des Partners. Beim Schnarchen erschlaffen die Muskeln im Rachenraum, Zunge und Unterkiefer sinken nach hinten und behindern die Nasenatmung. Die typischen Schnarchlaute entstehen durch die Mundatmung.

Männer schnarchen früher und öfter als Frauen, mit steigendem Alter tun es zunehmend beide Geschlechter. Hin und wieder leichtes Schnarchen ist unbedenklich. Dagegen kann ein gut stützendes Kopfkissen oder eine leichte Anhebung des Kopfteils im Bett helfen. Lassen Sie abends üppiges Essen und den Alkohol weg, Sie schlafen ruhiger und schnarchen weniger. Bei ständigem lauten Schnarchen sollten Sie Abhilfe schaffen. Ihre Partnerin oder Ihren Partner lässt ein zweiter Schlafraum ruhiger schlafen, dem Schnarcher hilft am besten die ärztliche Behandlung.

Starkes Übergewicht kann lautes Schnarchen ebenso fördern wie einige Erkrankungen und Verengungen im Nasen- und Rachenraum. Schnarchen kann weiter mit kleineren Atemstillständen im Schlaf (Apnoen) verbunden sein, die sich aber gut ärztlich behandeln lassen.

Rücken ohne Schmerzen – So gehts!

„Wer rastet, der rostet“, so der Volksmund. Man wird steif und ungelenkig, die Muskeln werden so schlaff wie die Haltung, Bandscheiben und Wirbelsäule sind überlastet, sodass Rückenschmerzen die Folge sind.

Es geht auch ohne – zur Übersicht unsere Tipps:

  • - Muskeln in Bauch und Rücken stärken
  • - Regelmäßig üben, besser täglich 10 Minuten, als einmal 2 Stunden pro Woche
  • - Haltung schulen bei alltäglichen Bewegungen
  • - Haltung häufig wechseln, auch bei langem Sitzen
  • - Haltungen am Arbeitsplatz, im Haushalt und in der Freizeit verbessern, mit Sitzhilfen, dynamischen Sitzmöbeln, schräg gestellten Arbeitsflächen, Stehpult, usw.
  • - Sich bewegen und noch mehr bewegen, z. B. Treppen steigen statt Aufzug nutzen, oft zu Fuß gehen und Rad fahren
  • - Treiben Sie Rückenfreundliche Sportarten und stärken Sie Ihre Muskulatur
  • - Wärmen Sie die Muskeln vor hoher Körperbelastung auf
  • - Schlafen Sie in einem gut stützenden Bett

Betten für Kinder und Jugendliche

Im Kindesalter führen mangelnde Bewegung, schlechte Sitzmöbel und Körperhaltungen zu Haltungsbeschwerden. Haltungsfehler gehören zum gewohnten Bild, denn bei rund 70% der Jugendlichen sind sie zu finden. Wir sollten als Eltern von Anfang an auf die gesunde Haltung unserer Sprösslinge achten. Von der Geburt bis ins 20. Lebensjahr ist die Wirbelsäule in Ihrer Form zu beeinflussen – auch nachts im Schlaf. Für eine gute Lagerung von Kindern gelten gleiche Forderungen wie für Erwachsene. Auf die richtige Unterstützung in einem guten Bett kommt es an. Häufig enthalten Kinderbetten eine Kokos- oder Schaummatratze mit Baumwollkern, die mit der Zeit an Stützkraft verliert, allergiegefährdete Kinder sollten nicht auf Latex schlafen. Wer sicher gehen will, bettet seine Liebsten auf hochwertigen Schaummatratzen, bei Kleinkindern sollte sie besonders weich abgestimmt und der Bezug waschbar sein.

Nach ein paar Jahren reicht selbst bei kleineren und leichteren Kindern die Tragfähigkeit des Kinderbettes im Verhältnis zum Gewicht nicht, um den Körper korrekt und gut zu stützen. Ab sechs Jahren empfehlen wir, vom Betten Meier Team, daher ein „großes“ Bett wie für die Erwachsenen.

Von Pflanzen und Tieren

Der eine liebt seine „grünen Freunde“, da sie sein spezielles Wohlbefinden steigern, der andere kann Pflanzen im Schlafraum nicht „riechen“. Natürlich kann „der“ auch eine „sie“ sein. Wird ein Partnerstreit daraus, hilft vielleicht die sachliche Beratung. Pflanzen produzieren tagsüber Sauerstoff – eine positive Eigenschaft. Nachts kehrt sich das Prinzip aber um. Sie nehmen Sauerstoff auf und ringen mit uns um Luft. Gegen ein paar dekorative Lieblinge im Schlafraum ist allerdings nichts einzuwenden. Blumenfreunde sollten dort Maß halten, ihrem Schlaf zuliebe.

Allergiker verzichten besser auf die bunte Pracht im Schlafzimmer. Blumenerde und abgestorbene Pflanzenteile sind ein guter Nährboden für Bakterien, Viren und Pilzsporen. Über Tiere im Schlafzimmer sind wenige Worte zu verlieren. Wer es liebt, mit ihnen in einem Raum zu schlafen, wird nicht auf Einwände hören wollen. Allergiker, die auf Tierhaare reagieren, werden von selbst ihre Umgebung von den kleinen Schlafstörern fern halten.

Kopf – nach Bedarf – hoch

Kopf und Nacken gut gelagert, das beugt Verspannungen und Kopfschmerzen vor, ein verstellbares Kopfteil kann dazu beitragen. Ein guter Tipp: Die Einstellung sollte vom Bett aus stufenlos regulierbar sein, damit Sie Ihre richtige Lage finden. Übrigens: Ein leicht erhöhtes Kopfteil kann auch dem Schnarchen vorbeugen. Wichtig: Achten Sie auch auf das passende Kopfkissen.

Nackenschmerzen – was man nachts dagegen tun kann

Verspannungen und Schmerzen im Nacken können neben psychosozialen Ursachen durch schlechte Haltungen und Sitzpositionen tagsüber entstehen. Ungeeignete Matratzen und Kopfkissen bringen nicht die ersehnte Entlastung bei Nacht. Wer viel sitzt, sollte den Kopf und den Nacken im Bett besonders gut entlasten. Besonders in Seitenlage nützt eine Schulterabsenkung im Bett. Ein gutes Kopfkissen stützt in allen Schlafhaltungen den empfindlichen Kopf- und Nackenbereich.

Haltung bewahren – dem Rücken und der Seele zuliebe

Halt Dich gerade!“, mahnen die Eltern. Ob es genützt hat, merken wir erst später, wenn wir in schweren Situationen Haltung bewahren, sie verlieren, durchhalten müssen, geknickt oder zusammengestaucht sind. Innere Gefühle können in äußerer Haltung sichtbar werden. Wir werden stocksteif, lassen uns hängen oder brechen sogar zusammen! Wer möchte da nicht lieber voll im Lot und aufrecht sein?

Haltung hängt nicht nur von Gefühlen ab, sondern sie wird gelernt und geübt, bereits von klein auf. Die elterliche Ermahnung hat Sinn. Haltungsfehler und Haltungsschäden sind oft schon bei jüngeren Kindern zu finden. Sie bewegen sich häufig zu wenig und hocken lieber stundenlang vor dem Fernseher oder dem Computer. „Halt Dich gerade“ hilft allein nicht mehr! Am besten sollten Eltern und Kinder gemeinsam für viel Bewegung sorgen. Und mal ehrlich- auch uns Erwachsenen tut das gut.

Haltungsfehler, mit der Neigung zum Rundrücken oder Hohlkreuz, sollten Anlass für Haltungsschulungen sein. So lassen sich frühzeitig Entwicklungen zu Haltungsschäden vermeiden. Unter professioneller Anleitung, können die Kleinen wie die Großen in der Rückenschule mit gezielten Übungen die bessere Koordination ihres Körpers, und eine gute Haltung trainieren. Dabei geht es nicht um „eine“ gute Haltung, sondern um die Wirbelsäule weniger belastende Haltungen, beim Gehen, Stehen, Sitzen, Liegen, Heben und Tragen. Gute Haltungen sind wechselnde Haltungen, sie machen das Leben leichter. Das können wir lernen, fürs ganze Leben, in jedem Alter. Und da nicht nur die Seele den Körper beeinflusst, sondern auch der Körper die Seele, unterstützen gute Haltungen unseren seelischen „Haushalt“.

Keine Matratze hält ewig

Ein stabiles Bettgestell kann eine Anschaffung fürs Leben sein. Vielleicht gefällt es Ihnen nach Jahren nicht mehr und Sie wollen sich an einem schöneren Bett erfreuen. Achten Sie nicht nur auf Äußeres. Für Sie ist das gute „Innenleben“ des Bettes ebenso wichtig. Beim Rahmen oder Lattenrost tut nach einer Reihe von Jahren ein Wechsel Ihrem Rücken gut. Auch die Lebenszeit einer Matratze ist begrenzt.

Überlegen Sie einmal, wie lange Ihr Bett Sie durch die Nacht trägt? Stimmt die Stützkraft noch? Finden Sie vielleicht schon Mulden oder harte Zonen? Sie meinen, dass Ihre Supermatratze doch (oder noch) ewig halten müsste? Tut sie nicht! Auch gute Matratzen werden älter und verlieren nach rund zehn Jahren an Stützkraft. Höchste Zeit für den Wechsel und eine gute Gelegenheit , Ihren Rücken gleich mit einer neuen Unterfederung zu erfreuen.

Hat ein neues Bett mit System nicht all die Funktionen, von denen Sie schon lange träumten? Die ideale Anpassung an Ihren Körper, individuelle Unterstützung für alle Lagen des Lebens und angenehmer Komfort, der Sie das Sitzen im Bett entspannt genießen lässt. Schon, aber der Preis? So lange wie rund ein ganzer Arbeitstag dauert der Schlaf im Bett. Sollte uns guter Schlaf nicht etwas mehr wert und erst das beste Bett gut genug sein?!

Wasserbetten

Mit Rückenschmerzen ins Wasserbett, glaubt mancher sich im Schlaf vor schlechter Haltung geschützt. Tatsächlich gibt ein Wasserbett Körperdruck nach, aber wie steht es mit der Unterstützung? Zu tiefes Einsinken kann die Wirbelsäule belasten und Lagewechsel erschweren. Weitere Probleme: erschwertes Aufstehen, Temperaturregulierung, eingeschränkte Feuchteregulierung, keine Verstellmöglichkeiten sowie ständiger Energieverbrauch, da das Wasser beheizt werden muss. Wasserbetten sind sinnvoll für spezielle medizinische Problemfälle oder einfach für Menschen, die es lieben und damit klarkommen.

Das Telefon

Brauchen Sie wirklich nachts ein Telefon oder Handy, welches Sie unsanft aus dem Schlaf reißen könnte? Wenn aus beruflichen Gründen nicht zwingend erforderlich, verbannen Sie diesen Schlafstörer lieber aus Ihrem Schlafzimmer. Allein seine Anwesenheit und das unterbewusste Wissen um eine mögliche Störung kann – wie ein Wecker, der zu früh klingelt – Ihren Schlaf beeinträchtigen.

Die „Punktelastizität“

Ihre Matratze soll an jedem Punkt elastisch sein. Dann kann sie sich wirklich dem Körper anschmiegen und nur dort mehr oder weniger nachgeben, wo im Liegen Druck entsteht. So sinkt der Rumpf mehr ein als Arme und Beine. Matratzen mit geringer Punktelastizität bilden Mulden und stützen den Körper nicht ausreichend. Moderne Modulkernmatratzen dagegen bieten dem Körper in jeder Zone die ideale Unterstützung.

Ein gutes Bettsystem bekommt immer Luft

Betten brauchen Luft! Sie müssen atmen, um in der Nacht entstehende Feuchtigkeit gut ableiten zu können. Kann diese nicht entweichen, werden Matratze, Polsterung und Bettdecke feucht. Das Bett fühlt sich klamm und kalt an, und beim Liegen darin wird es feuchtwarm. Das ist nicht nur unangenehm, sondern es fördert Verspannungen der Muskeln und kann Erkältungen und Rheuma Vorschub leisten. Die Unterfederung und die Matratze sollten so beschaffen sein, dass ein bestmöglicher Luftaustausch stattfindet.

Daher sollte eine Matratze nie an der Unterseite durch eine geschlossene Bettkonstruktion „abgedichtet“ sein. Die Fläche, auf der die Matratze aufliegt, spielt für die Atmungsaktivität eine sehr wichtige Rolle: Je mehr plan sie hat und größer sie ist – im schlimmsten Fall eine durchgezogene Platte oder eine auf dem Boden liegende Matratze, umso geringer der Luftaustausch an der Unterseite. Kälte am Boden kommt störend hinzu. Je besser eine Matratze auch von unten her atmen kann, desto zuverlässiger erfolgt der Austausch von Feuchtigkeit gegen angenehm trockene Luft. Moderne Bettsysteme heben die Matratze tagsüber in unbelastetem Zustand dazu leicht an, damit die Luft darunter noch besser zirkulieren kann.

Übers Aufwachen

Für manchen ist frühes Aufstehen eine Lust, für andere eine Last.

Schlafforscher sprechen von Lerchen und Eulen und meinen damit die Frühaufsteher und Langschläfer. Die einen schlafen weder gesünder, noch sind sie aktiver als die anderen, sie haben einfach nur unterschiedliche Tages- und Nachtrhythmen. Lerchen sind frühmorgens hellwach, ermüden am Nachmittag und gehen abends bald zu Bett. Eulen verschieben das Aufstehen lieber spät auf den Vormittag, haben ihre aktivsten Phasen am Nachmittag bis zum Abend und gehen spät schlafen. Gleich ob Lerche, Eule oder dazwischen wie die meisten Menschen, gehen Sie den Tag in Ruhe an. Die schönste Zeit im Bett ist für so manchen die vor dem Aufstehen. Genießen Sie das Wachwerden und geben Sie Ihrer Muskulatur ein wenig Zeit, aktiv zu werden. Rekeln, strecken und dehnen Sie Ihre Glieder wie eine Katze.

Stützen Sie sich beim Aufstehen mit Armen und Beinen ab und halten die Wirbelsäule gerade. Ein paar Minuten Frühsport am offenen Fenster? Körper und Geist werden es Ihnen danken. Selbst wenn Sie ein anstrengender Tag erwartet, gehört diese Zeit nur Ihnen. Starten Sie ruhig und gelassen in den Morgen, und Sie werden die schwierigen Aufgaben des Lebens leichter bewältigen.

Der Wecker

Ein manchmal ungeliebtes, aber für den rechtzeitigen Start in den Tag, nützliches Gerät. Der Wecker sollte morgens klingeln, Sie aber nicht durch lautes Ticken am Schlaf hindern. Sie sollten beim nächtlichen Aufwachen nicht an der Leuchtanzeige erkennen, wie spät es ist, oder wie lange Sie schon wach liegen. Vor allem bei Schlafstörungen gehört ein Wecker nachts außer Hör-, Sicht- und Reichweite.

Übrigens: Wer morgens den Wecker gern überhört, dem hilft es vielleicht, wenn er zum Ausschalten aufstehen muss. Wer nicht mit einem Schock aufwachen will, lässt sich mit sanftem Weckton aus dem Schlaf holen, der erst mit der Zeit lauter wird. Am klügsten ist, wer seinen ausgeglichenen Schlafrhythmus pflegt. Dann wacht man meist ein paar Minuten früher auf, bevor der Wecker klingelt.

Das ideale Klima im Bett

Ein gutes Bettklima verbessert die Schlafqualität. Es wird von vielen Faktoren beeinflusst: Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit, Be- und Entlüftung von Rahmen und Matratze, Bettausstattung und dem Schläfer selbst, durch Körpertemperatur und Nachtschweiß. Bei trockener Wärme fühlen wir uns viel besser als bei feuchter Hitze. Auf feuchte Kälte reagieren wir besonders empfindlich. Das ideale, trockenwarme Bettklima wird gefördert, wenn die Matratze samt Bezug ebenso wie Bettdecke und Nachtkleidung in hohem Maß luftdurchlässig sind. Das bewirkt, dass z. B. durch Schwitzen entstehende Feuchtigkeit so schnell wie möglich nach außen geleitet wird.

Die Temperatur in der Betthöhle sollte je nach Jahreszeit zwischen 28 und 32° C betragen. Schon tagsüber können Sie ein gutes Bettklima durch tägliches Lüften des Schlafzimmers und der Bettdecke vorbereiten. Ein „Versiegeln“ des Bettes mit einer Tagesdecke gleich nach dem Aufstehen sieht zwar ordentlich aus, schließt aber Geruch und Feuchtigkeit bis zum Schlafengehen ein. Und bitte meiden Sie Bettkästen, bzw. bitte verstauen Sie keine Koffer oder Kartons unter Ihrem Bett. Mit freiem Raum kann die Luft unter Ihrem Bett viel besser zirkulieren.

Hygiene

Zum guten Bettklima trägt die Hygiene bei. Gemeint ist nicht nur die wechselnde Bettwäsche, etwa einmal pro Woche, bei starkem Schwitzen und Krankheit nach Bedarf. Dazu gehört der saubere Matratzenbezug, er sollte abzunehmen, zu waschen oder zu reinigen sein. Auch die Bettdecke verträgt ab und zu eine Reinigung, und die Matratze freut sich über regelmäßiges Drehen und Wenden. Wir vom Betten Meier Team empfehlen unseren Kunden eine dünne Matratzenauflage aus reiner Baumwolle zum Schutz der Matratze!

Licht und Lärm können den Schlaf stören

An Lärm gewöhnt man sich, meint mancher, der nahe Geschäftiger Verkehrsadern lebt. Laute Motoren, Bahnhofslärm, das Dröhnen der Flugzeuge überhört man nach einer Weile. Doch der Schlaf in lauter Umgebung ist wenig erholsam und deutlich gestört.

Auf Dauer kann Lärm krank machen. Müssen Sie in lauter Umgebung schlafen, sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe die Geräusche im Schlafraum so leise wie möglich halten. Prüfen Sie, ob Sie den ruhigsten Raum zum schlafen nutzen. Ist das nicht der Fall, könnten Sie Ihre Zimmer umräumen? Ihrem Schlaf und sich zuliebe sollten Sie das tun. Genügt das nicht, senken geschlossene Fenster, am besten in Doppelschicht, und herabgelassene Rollläden den Lärmpegel.

Auch helle Straßenlaternen oder Leuchtreklamen können den erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Abhilfe schaffen lichtundurchlässige Vorhänge oder Jalousien vor Fenstern und Glastüren.

Wirbelsäule – möglichst im Lot

Weicht die Wirbelsäule von ihrer natürlichen Form ab, gerät sie aus dem Lot. Belastungen, Erschütterungen und Stöße, die bei unzähligen Bewegungen tagsüber und in schlechten Betten nachts entstehen, werden nicht gut abgefedert. Zu schwache Muskeln können die Achse der Wirbelsäule verschieben. Bänder und Sehnen werden oft nur einseitig belastet. So entstehen dann Verspannungen und Schmerzen.

Haltungsfehler, die das Hohlkreuz oder die Neigung zum Rundrücken verstärken, sollten möglichst früh durch Haltungsschulungen und Muskelstärkungen korrigiert werden. Starke Veränderungen der Wirbelsäule, wie z.B. beim Morbus Bechterew, Scheuermann und bei Skoliosen sind krankhaft uns müssen ärztlich behandelt werden.

Die „Rückenschule“

Sportvereine, Volkshochschulen und größere Betriebe bieten oft Rückengymnastik und Rückenschulen an. In solchen Kursen werden Sie an Ihrem Rücken spüren, wie Sie davon profitieren. Zur Vorbeugung werden Bauch- und Rückenmuskeln trainiert und die Beweglichkeit gefördert. Den Rücken schulen heißt, zusätzlich wird geübt, wie man gut steht, sitzt, hebt, trägt und sich nach Belastung wieder entspannt – auch im Schlaf.

Wer unter Rückenschmerzen leidet, sollte sich vorher mit seinem Arzt, dem Übungsleiter oder einem Krankengymnasten beraten. Die Übungen können erst dann richtig und gut dosiert ausgeführt werden. Bei schwereren Rückenkrankheiten ist evtl. ein spezielles Aufbautraining sinnvoller. Kurs beendet – und danach? Wenden Sie das Gelernte im Alltag regelmäßig an, dann erst geht es Ihrem Rücken wirklich besser.

Der Fernseher – Schlaf- oder Störmittel?

Schauen Sie gern einmal gemütlich fern im Bett? Wir wollen Ihnen den Spaß auf gar keinen Fall verderben, auch wenn es manchmal zum Gähnen ist. Sie sollten nur Ihren gewohnten Schlafrhythmus beibehalten und möglichst zur gewohnten Schlafzeit abschalten, auch wenn ein spannender Film zum langen Wachsein verleitet. Wer oft unter Schlafstörungen leidet, sollte den Fernseher vor die Tür setzen und aufregende sowie beängstigende Filme vor dem Schlafen meiden. Sie können die Entspannung und das Einschlafen stören und den Grundstein zur schlaflosen Nacht legen. Zu den elektromagnetischen Feldern, die ein solches Gerät ausstrahlt, kommen wir im nächsten Thema.

Rückenschmerzen der Psyche

Der Volksmund spricht von der Angst im Nacken oder vom schweren Kreuz, das einer zu tragen hat. Tatsächlich können seelische Lasten zu chronischen Rückenschmerzen beitragen. Hoher Stress, persönliche Konflikte und Ängste belasten unser Empfinden und können den Rücken schmerzen lassen. Eine medizinische Behandlung mag vorübergehend helfen, solange jedoch die Ursache nicht behoben ist, kehren aber die Schmerzen wieder ein. Die Sache wäre einfach, wenn es einen speziellen „Rückentyp“ gäbe, aber der existiert nicht. Dazu reagieren wir Menschen auf seelische Leiden zu verschieden. Oft liegen sie sogar so lange zurück, dass wir uns kaum noch daran erinnern und ahnen aber nicht, dass aktuelle Körperschmerzen damit in Verbindung stehen können. Wir schonen uns vielmehr, um die vermeintliche Körperbelastung zu senken. So entsteht ein folgeschwerer Kreislauf, der von mangelnder Bewegung über mehr und mehr Schonhaltung zu chronischen Rückenbeschwerden führt.

Bitte wehren Sie nicht gleich ab, sollte ein Arzt Sie bei häufigen Rückenschmerzen nach eventuellen persönlichen Lasten fragen. Er weiß um die enge Beziehung von Körper und Seele und möchte nur einer möglichen Ursache auf die Spur kommen. Bei starken seelischen Belastungen kann eine psychologische Therapie dazu beitragen, auch aus dem Kreislauf der chronischen Schmerzen herauszufinden.

Matratzen – welche ist die richtige für mich?

Wer eine Systemunterfederung besitzt oder eine solche Anschaffung plant, wird die passende Matratze dazu wählen. Oft überträgt nur die, auf das System abgestimmte Matratze, die flexiblen und stützenden Eigenschaften der Unterfederung auf den Körper. Sie bettet ihn so, dass in jeder Haltung ein angenehmer, orthopädisch korrekter, Liegekomfort entsteht. Und bei aller Unterstützung ist sie wunderbar anschmiegsam.

Andere Matratzen, z. B. mit metallischem „Innenleben“, passen nicht so gut zu einer Systemunterfederung. Matratzen gefüllt mit z. B. Rosshaar, Stroh oder Kokos, werden meist nach einiger Zeit hart und können Nachtschweiß nicht genügend abtransportieren. Wer zu Allergien neigt, sollte „Naturmatratzen“ wegen möglichen Befalls mit Hausstaubmilben meiden! Ökologisch und gesundheitlich kann die Latexmatratze eine falsche Wahl sein. Latexallergien nehmen zu und wo Latex draufsteht, sind leider oft nicht nur Naturstoffe drin.

Zu einer Unterfederung mit System passt am besten eine Matratze mit Kaltschaum- oder Schaumkern. Schaum ist ein sehr leichtes Material. Er sorgt mit seiner hohen Luftdurchlässigkeit für ein ideales Bettklima. Der Modulaufbau des Kerns bietet eine perfekte ergonomische Unterstützung für jede einzelne Körperzone bei maximaler Flexibilität. Deshalb ist er auch bestens für verstellbare Komfortunterfederungen geeignet.

Die ideale Raumtemperatur

Wir empfehlen angenehme Wärme. Ein kalter Schlafraum härtet nicht ab, er führt zu verspannten Muskeln. Zu viel Wärme bringt einen dagegen ins Schwitzen, der Schlaf wird leichter, man bewegt sich mehr und entledigt sich der Zudecke. Dadurch friert man, was die Muskeln wiederum verspannen lässt und schließlich den Schlaf unterbrechen kann. Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 18 und 20°C. Paare sollten nicht um das wärmste oder kälteste Schlafzimmer streiten, sondern sich auf eine Grundtemperatur in diesem Bereich einigen. „Seine“ Bettseite stattet man dann entsprechend kühler oder wärmender aus, ganz so wie man es mag.

Der Schlaf vor Mitternacht

Lange galt der Schlaf vor Mitternacht als der Beste. Wer spät zu Bett geht, muss kein schlechtes Gewissen haben. In der ersten Schlafhälfte verbringen wir mehr Zeit im Tiefschlaf, der für unsere Erholung so wichtig ist. Wer gegen Mitternacht einschläft, erlebt ihn, gesunden Schlaf vorausgesetzt, nur später als die Lerchen, die früher das Licht löschen.

So steht Ihr Bett richtig

Bitte wählen Sie beim Einzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus den ruhigsten Raum zum Schlafen. Oder prüfen Sie in Ihren jetzigen „vier Wänden“, ob Sie in einem anderen Raum ruhiger schlafen könnten. Wenn ja, räumen Sie um, Ihr Schlaf dankt es Ihnen. Außenwände sollte Ihr Bett nicht kennen, stellen Sie es mit der Kopfseite an die wärmste Innenwand. Und lassen Sie mindestens 1 Meter Abstand zum Fenster, um dort störende Zugluft zu vermeiden. Das schützt Ihren Oberkörper vor Verspannungen und Verkühlungen und beugt Erkältungen vor.

Der Aufbau der Wirbelsäule – einfach erklärt

Die Wirbelsäule ist mit vielen beweglichen Knochen nicht starr, sondern biegsam. 7 feine Halswirbel tragen den Kopf und lassen zu, ihn in viele Richtungen zu drehen. Sehr flexibel, nur wenig stabil, das fordert starke Muskelkräfte, sonst schmerzt der Nacken. Die Brustwirbelsäule ist stabiler, dafür aber unbeweglicher. An ihre 12 größeren Wirbel grenzen die Rippen und umfassen den Brustraum, in dem lebenswichtige Organe wie Herz und Lunge sicher aufgehoben sind. 5 Lendenwirbel bilden das bewegliche Kreuz. Es trägt starke Lasten und bewirkt den Großteil der Schmerzen im Rücken. An die 24 Einzelwirbel schließen sich 9-10 zum Kreuz- und Steißbein fest verwachsene Wirbel an. Mittendurch verlaufen unsere „Lebensadern“! Geschützt im Wirbelkanal liegt das Rückenmark mit direkten Bahnen ins Gehirn und in den Körper leitenden Nerven. Hirn und Rückenmark sind das zentrale Nervensystem, das u. a. die Rückenbewegungen steuert.

Von der Seite gesehen hat die Wirbelsäule eine leicht doppeltgeschwungende S-Form. Gerät sie „außer Form“, werden Stöße und Erschütterungen nicht gut abgefedert. Die Wirbel sind durch Bänder und Bandscheiben fest verknüpft und machen die Wirbelsäule noch stoßfester und flexibler. Gestützt, aufgerichtet, gespannt und entspannt, wird die Wirbelsäule durch Bauch- und Rückenmuskeln. Sie sind kräftig und entlasten bei Zug- und Dehnarbeit die Wirbel, Bandscheiben und Bänder. Auf eine gute Harmonie dieses Quartetts kommt es bei allen Bewegungen und Belastungen an. Ist das Gleichgewicht länger gestört, schmerzt der Rücken.

Ausgewogen geht’s besser mit ständigem Wechsel der Belastungen am Tage und nächtlicher „Generalerholung“. Im Schlaf regenerieren sich Muskeln, Bänder, Bandscheiben und Wirbel. Wir sollten ihre Arbeit achten und ihnen durch gute Lagerung im Bett Erholung schenken. Nacht für Nacht!

Ein Schlafritual lässt besser schlafen

Ein abendliches Schlafritual gibt Raum für Entspannung von den Tagesaktivitäten. Es tut uns allen gut. Bei gestörtem Schlaf sollte es zur lieben Gewohnheit werden. Hier die wichtigsten Regeln:

  • Mittagsschlaf und Nickerchen meiden bzw. kurz halten
  • leicht und nicht zu spät am Abend essen
  • Kaffee und Tee nur bis zum frühen Nachmittag trinken
  • Alkohol möglichst meiden, nicht oder wenig rauchen
  • abends entspannen, spazieren gehen, Musik hören, lesen, spielen etc.
  • einen beruhigen Schlaftrunk nehmen
  • Schlafvorbereitungen und Hygiene immer auf gleiche Weise durchführen
  • möglichst zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen
  • vor dem Einschlafen, Entspannungsübungen durchführen
  • Wachliegen im Bett vermeiden. Wer nicht schlafen kann, steht auf und geht einer beruhigenden Tätigkeit nach, bis er müde wird. Gleiches gilt fürs nächtliche Aufwachen
  • Licht und Lärm als Störfaktoren im Schlaf beseitigen
  • angenehmes Raum- und Schlafklima schaffen
  • Bettqualität prüfen und, falls notwendig, verbessern

Komfortunterfederung

Ein gutes Bett ist zum schlafen allein zu schade. Ist es nicht ein angenehmer Komfort, darin tagsüber zu entspannen, in einem schönen Buch zu lesen oder sonntags mal wieder ein Frühstück im Bett zu genießen? Zur individuellen Anpassung schenkt Ihnen eine hochwertige, verstellbare Unterfederung genau diesen Komfort: ergonomisch richtig liegen, bis hin zur korrekt aufrechten Sitzhaltung. Die Verstellung erfolgt von Hand oder mithilfe eines Motors – stufenlos, versteht sich.

Diesen Genuss wird man zum lesen, Frühstücken oder mal beim Fernsehen zu schätzen wissen. Ein Segen ist eine variabel einstellbare Unterfederung an Krankheitstagen, vor allem bei längerer Bettlägerigkeit. Spätestens dann wird man die wechselnden, gut stützenden Sitz- und Liegehaltungen nicht missen mögen. Übrigens: Eine echte Komfortunterfederung winkelt im Sitzen die Knie passend an. Das stützt Ihre Beine besser und verhindert, dass Sie mit dem Oberkörper zum Fußende rutschen.

Rückentraining zwischendurch und weitere Methoden

Für einige leichte Übungen finden sie immer Zeit, da sie sich an vielen Orten ausführen lassen. Morgens im Bad, in der Mittagspause, Nach Feierabend oder am Wochenende. Täglich 10 Minuten die Bauch- und Rückenmuskulatur stärken ist sinnvoller, als ein 2-stündiger Kraftakt pro Woche. Anleitungen und Tipps finden Sie, außer in Rückenkursen, auch in vielen Büchern, Magazinen und Videos.

Wer noch andere Wege zum Gleichgewicht (nicht nur) des Rückens finden möchte: Yoga, die Feldenkrais- und Alexander-Technik schulen Körper und Rücken. Sie bringen unsere Haltungen – innen wie außen – ins Gleichgewicht.

Haltungen tagsüber erleichtern

Auch starke Muskeln ermüden und verspannen, weil wir stundenlang auf der Arbeit und in der Freizeit sitzen, immer gleiche, belastende Bewegungen ausüben oder viel Kraft einsetzen. Entlastende Übungen zwischendurch können ebenso helfen wie gute Haltungen beim Heben und Tragen, so aufrecht wie möglich. Hocken ist besser als Beugen, und hin und wieder aufstehen und umhergehen tut nach längerem Sitzen gut. Vorübergehend können Sie Ihre Sitzhaltung auf schlechten Stühlen, z. B. mit einem Stützkissen bessern. Gut sitzen Sie auf einem Sitzmöbel, welches die dynamisch wechselnde Haltung fördert. Beim Lesen und Schreiben kann eine leicht schräg eingestellte Ablage oder Arbeitsfläche die Haltung verbessern. Der ergonomisch korrekte Arbeitsplatz am Computer sollte selbstverständlich sein. Ein Stehpult bringt Abwechslung in die Haltungen.

Stehen Sie beim Telefonieren doch mal auf, das lässt auch Ihre Stimme überzeugender klingen. Und bei Arbeiten in der Küche verhindert ein Stehhocker den gebeugten Rücken. Sie sehen, es gibt eine Menge an Möglichkeiten, Ihrem Rücken das Leben zu erleichtern. Weitere Tipps geben wir Ihnen gern hier bei uns im Geschäft in Stadthagen.

Das ideale Bett hat System

Wir Menschen unterscheiden uns in Länge, Gestalt und Gewicht. Bei der Kleidung gibt es verschiedene Größen, bei Betten scheint jedoch eins für alle zu passen. Ein Blick ins „Innenleben“ zeigt, ob sich ein Bett dem Schläfer anpasst oder ob er sich verbiegen muss, um sich auf das Bett einzustellen, was auf Dauer enorme Kraft kostet.

Ein ideales Bett löst die Aufgabe, jeden Körper, in allen Lagen richtig zu stützen und für ein angenehmes Liegegefühl zu sorgen. Das klingt fast unmöglich, funktioniert aber – mit System, wenn Unterfederung (Lattenrost) und Matratze perfekt harmonieren!

Das Maß für die ergonomisch richtige Lage ist die Wirbelsäule. Liegt sie in allen Schlafhaltungen gemäß ihrer natürlichen Form, kann sie samt Muskulatur nachts wirksam entspannen. Es geht aber noch besser. Eine sensible Unterfederung hat im Schulterbereich eine weichere Zone und lässt die Schulter in Seitenlage etwas tiefer einsinken, wobei Hals und Nacken gut gestützt sind. Ein Bett mit System lässt sich auf Ihr Gewicht und Ihre Körperform einstellen , oder passt sich ihr von selbst an (selbstregulierend), damit Ihr Bett wirklich „wie angegossen“ passt. Nacht für Nacht, in jeder Schlafhaltung, jahrelang!

Wasseradern

Auch „Wasseradern“ sind als mögliche Ursache von Krankheiten ins Gespräch gekommen. Diese sind allerdings wissenschaftlich sehr umstritten. Wasseradern sind unterirdische, natürliche Wasserläufe, aber auch tief im Boden liegende künstliche Kanäle. Im Gegensatz zu elektromagnetischen Störfeldern liegen bisher keine wissenschaftlichen Studien vor, die beweisen, dass Wasseradern den Schlaf stören oder unsere Gesundheit beeinträchtigen.

Dennoch glauben viele Menschen fest daran. Wir wollen den Streit darum mit Pro und Kontra nicht schüren. Nur mancher hat eben durch eine Untersuchung des Bodens eine Wasserader „unter“ dem Bett entdeckt. Und erlebt, dass er nach Verschieben des Bettes oder dem Umzug in einen anderen Raum des Hauses, wieder sehr viel besser schlafen konnte.

Das Raumklima

Ein gutes Raumklima trägt nachts zum Wohlbefinden bei. Eine angenehme Raumtemperatur, die richtige Luftfeuchtigkeit und ausreichend Frischluft, schaffen die Grundlagen für ein stimmiges Bettklima und für guten, erholsamen Schlaf. Die Luftfeuchtigkeit sollte ca. 50% betragen. Offene Fenster im Schlaf sind kein Muss, schon gar nicht in lauter Umgebung. Reichlich frische Luft erhält nachts auch, wer abends das Schlafzimmer gut durchlüftet.

Komfortabel – 140 cm Bettbreite für 1 Person

Schlafen Sie allein, sollten Sie es sich gönnen, sich nachts bequem nach allen Seiten drehen und wenden zu können. Betten mit 140 cm Breite schenken Ihnen diesen ausgedehnten Komfort. Bitte kommen Sie nicht auf die Idee, mit so einem Bett die berühmten zwei Fliegen zu erledigen. Ein Einzelbett bleibt ein Einzelbett, auch wenn man hin und wieder darin zu zweit schlafen kann. Wechseln Sie zum Partnerschlaf, dann besiegeln Sie die neue Zweisamkeit bitte mit einem Doppelbett. Werfen Sie einen Blick auf die Nebenseite, ein wenig getrennt schläft es sich gemeinsam besser.

Der Schlaf hat seinen Rhythmus

Jeder Mensch schläft auf ähnliche Weise. Vier bis fünf Schlafphasen durchlaufen wir im Laufe einer normalen Nacht, je nach Schlafzeit. Eine Schlafphase dauert im Schnitt 90 Minuten und führt von einem leichten Schlafstadium über mittlere Schlaftiefen zum festen Tiefschlaf und wieder hinauf. Oben auf der Spitze findet ein Wechsel statt, rasche Augenbewegungen kündigen den aktiven REM-Schlaf (rapid eye movements)an, in dem intensiv geträumt wird.

Dann folgen wie bei einer Berg- und Talfahrt, hinunter und wieder hinauf, die nächsten Schlafphasen, auf leicht veränderte Weise. In der ersten Nachthälfte verbringen wir mehr Zeit im Tiefschlaf , in der zweiten mehr in leichteren Schlafstadien und im Traumschlaf. Neben diesem recht konstanten Schlafrhythmus hat jeder Mensch sein persönliches Schlafprofil, die einzelnen Schlafphasen können kürzer oder länger dauern. Sie können im Ablauf gestört oder harmonisch verlaufen.

Körper schräg lagern – eine Wohltat

Verstellungen im Bett sind nicht nur komfortabel, sie können auch eine gute therapeutische Hilfe sein. Hier geht es um die Entlastung Ihrer Beine und Ihres Blutkreislaufs. Beine hoch, so oft wie möglich, ist ein oft gehörter ärztlicher Rat.

Das entlastet die Beine und Venen und trägt zur Entspannung des gesamten Körpers bei. Kurzfristig mit etwas höherer Schräge, etwas niedriger für die langfristige Erholung über Nacht. Achten Sie darauf, dass die leicht schräge Lagerung des Körpers sanft steigend in Schulterhöhe beginnt und im Fußbereich im richtigen Winkel erfolgt. Faustregel: Die Fersen sollten nicht höher als das Herz liegen.

Sich regen bringt Segen

Eine alte Weisheit, die für unsere Gesundheit gültig ist, aber nur zu selten befolgt wird. Wir sitzen im Beruf und Freizeit immer mehr und bewegen uns wenig, unser „Bewegungsapparat“ erschlafft. Einseitige Arbeitshaltungen, falsches Heben und Tragen, ungünstige Sitzmöbel und ein schlechtes Bett treiben die belastenden Faktoren für Muskeln und Wirbelsäule weiter in die Höhe. Stress und Belastungen einerseits, mangelnde Bewegung andererseits sind die Hauptursachen für steigende Rückenprobleme. Nur gesunde, trainierte Muskeln in Rücken, Brust- und Bauchraum können den Oberkörper und die Wirbelsäule dauerhaft und bei hoher Belastung gut stützen. Sie sind die beste Vorbeugung gegen Rückenschmerzen.

Wandern, Rückengymnastik, Skilanglauf, Radfahren und Schwimmen stärken die Muskeln und regen den Stoffwechsel an. Ist „Ihre“ Sportart nicht darunter, macht nichts! Hauptsache, Sie haben Spaß und Freunde an der Bewegung. Sich regelmäßig zu regen, bringt dem Rücken den meisten Segen!

Wie viel schwitzen wir pro Nacht?

Nacht für Nacht gibt ein Schläfer im Durchschnitt ca. einen halben Liter an Flüssigkeit ab. Bei starkem Schwitzen oder Krankheiten kann es erheblich mehr sein. Ein Teil der Feuchtigkeit wird über den Atem abgeleitet, der Großteil gelangt jedoch über die Haut in Schlafkleidung und Bett.

In zehn Jahren können daraus leicht 1200 Liter werden, was etwa fünf gefüllten Badewannen entspricht. Ein Teil dieser Flüssigkeit wird über die Bettdecke an die Raumluft abgeführt. Da der Schläfer mit seinem Körper direkt auf der Matratze aufliegt, gelangt ein großer Teil der Feuchtigkeit Nacht für Nacht in die Matratze. Für einen guten Schlaf soll nachts ein trocken-warmes Bettklima erhalten bleiben. Tag für Tag muss daher Restfeuchtigkeit nach außen abgeleitet werden. Je luftdurchlässiger Matratzenkern und Bezüge sind, umso besser ist der Austausch von Luft und Feuchtigkeit.

Unser Schlaf – ein Grundbedürfnis

Der Schlaf begleitet den Menschen vom ersten bis zum letzten Tag seines Lebens .Wer gutschläf t, nimmt den Schlaf kaum war, so selbstverständlich scheint er. Erst wenn wir schlecht schlafen, spüren wir, dass er so lebenswichtig wie das Essen und Trinken ist. Im Schlaf erholen wir uns, sammeln neue Kräfte, körperlich und seelisch. Anhaltender Schlafmangel lässt unsere Energien und Leistungsfähigkeit
sinken. Vieles kann dazu beitragen, vieles kann auch unseren Schlaf verbessen. Und eins vorweg: Zum guten Schlaf gehört ein gutes Bett – am besten mit System. Es lässt uns nachts merklich besser schlafen uns steigert unser Wohlbefinden am Tage.

Wunderbar bequem – im Bett sitzen

Mit einem Sitzrahmen könne Sie bequem lesen, essen, fern sehen oder was Sie sonst zu Ihrer Entspannung tun wollen. Besonders schätzen wird man einen guten Sitzrahmen bei längerem Kranksein oder z. B. als Asthmatiker. Ein richtig guter Sitzrahmen stützt Kopf, Nacken und Rücken, hebt die Beine an und gibt Knien und Oberschenkeln Halt.

Denn Sitzrahmen ist nicht gleich Sitzrahmen! Nur ein Sitzrahmen mit Kniegelenkverstellung garantiert bequemes Sitzen und verhindert das lästige Abrutschen zum Fußende. Achten Sie beim sitzen im Bett auch auf wechselnde, gut gestützte Haltungen. Oft veränderte Sitz- und Liegehaltungen beugen Steifheit vor, entspannen die Muskeln und halten einen beweglicher. Ein Sitzrahmen sollte vom Bett aus leicht zu bedienen sein. Besonders komfortable Rahmen sind mit einem Motor per Fernbedienung oder Kabelhandschalter stufenlos einstellbar. Sie verschieben sich in der Position, sodass Sie z. B. den Nachttisch in Reichweite behalten. Und: Sind Sie des Sitzens müde, können Sie in Ihrem Sitzbett natürlich auch ausgestreckt wunderbar schlafen.

Schlaf schenkt aktive Erholung

Mit dem Schlaf in der Nacht haben wir Menschen uns unserer Umgebung besser angepasst. Das nächtliche Ruhen spart Energie und schützt uns vor Dunkelheit, Kälte und unübersichtlichen Gefahren. Früher sah man den Schlaf als passiven Zustand an, ja sogar der kleine Bruder des Todes wurde er genannt.

Dank moderner Schlafforschung wissen wir heute, dass der Schlaf ein zweiter, aktiver Lebenszustand neben dem Wachen ist. Vor allem die tieferen Schlafphasen dienen unserer körperlichen Erholung. Der menschliche Organismus durchläuft ein Nachtprogramm: Bewegung, Muskelaktivität, Körpertemperatur, Atmung, Blutdruck und die Herztätigkeit werden geringer. Dabei laufen viele restaurative Prozesse ab. So nehmen z.B. die Bandscheiben in der Wirbelsäule nachts durch die Entlastung Flüssigkeit mit darin enthaltenen Nährstoffen auf und regenerieren sich von den Belastungen des Tages.

Vom Durchschlafen und Aufwachen

Schlafen wir, nehmen wir Körper und Sinne bis zum Aufwachen nicht bewusst war. Schön ist es, die Nacht über durchzuschlafen. Kurze Wachperioden, weil vielleicht die Blase drängt, sind normal. Zu oft und zu lange sollte der Schlaf nicht gestört sein, sonst ist er zu leicht. Der erholsame Tiefschlaf wird nicht oder zu wenig erreicht, die gesamte Schlafzeit ist zu gering. Wer gut schläft, schlägt meist zur gewohnten Zeit die Augen auf.

Manche aber wachen lange vor der gewünschten Wach-Zeit auf. Vorübergehend, z.B. bei Stress, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Wer jedoch regelmäßig nachts nicht durchschlafen kann oder lange vor dem Aufstehen wach ist, sollte seinen Arzt um Rat fragen.

Nachts richtig liegen

Die beste Zeit zur Regeneration von Muskeln und Wirbelsäule ist die Nacht. Die ideale Liegeposition ist die, in der unser Körper am wenigsten belastet wird, ganz gleich ob in Rücken-, Bauch- oder Seitenlagen. Am Tage können wir ungünstigen Belastungen durch Haltungswechsel den Druck nehmen. Doch in der Nacht müssen wir dies dem Schlaf und Ihren Bettsystem, bestehend aus Unterfederung, bzw. Lattenrost und Matratze, überlassen. Die Unterfederung und Matratzen sollten unseren Körper deshalb optimal stützen.

Sie kennen sicherlich das Bild einer Wirbelsäule, die gerade, fast Linienförmig in Seitenlage dargestellt ist. Nur ein ergonomisches Bettsystem verteilt das Druckgewicht des Körpers gleichmäßig und stützt die Wirbelsäule ideal, ihrer Form gemäß, in allen Schlafhaltungen. Nur entlastendes Liegen schenkt Muskeln, Bändern, Bandscheiben und Wirbeln die verdiente Erholung. Ist die Matratze aber zu weich oder zu hart, wird die Wirbelsäule entgegen ihrer „Naturform“ gelagert und verbiegt sich. Die Folgen spüren Sie schon früh, mit Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, bevor der Tag mit seinen Belastungen beginnt.

Tipps für Hausstauballergiker

Hausstaub ist ein natürliches Lebensfeld für Milben, den in unseren Wohnungen weit verbreiteten Parasiten. Die Milben selbst sind harmlos, doch ihr Kot kann allergisieren. Organische Polsterwaren wie Feder, Wolle, Baumwolle oder Rosshaar verursachen Staub durch Faserabrieb. Bei feuchter Wärme sind dies ideale Brutstätten für Milben. Abhilfe schaffen hochwertige Daunen- oder Synthetik Bettausstattungen, da sich Milben dort weniger einnisten. Wobei gegen Mischungen Baumwolle/ Daune oder Synthetik nichts einzuwenden ist, sofern sie regelmäßig bei 60° C gewaschen werden!

In schweren Fällen können spezielle Kunststoffbezüge für Matratzen und Bettzeug helfen. Gute Bettenpflege erhöht den allergischen Schutz. Das Bett und seine Ausstattung sollten leicht zu reinigen sein. Regelmäßiges Waschen eines abnehmbaren Matratzenbezuges bei 60° C senkt die Milbenzahl und beugt Schmutz im Matratzenkern vor. Alles, was über 60° C gewaschen wird, tötet Milben, etc. ab! Wir, vom Betten-Meier- Team, empfehlen einen dünnen Molton-Matratzenschonbezug aus 100% Baumwolle, der einfach auf die Matratze gespannt wird. Dieser verrutscht nicht, ist Atmungsaktiv, passt sich dem Einsinkverhalten der Matratze an und ist sogar Kochfest! Bis sich dort Milben oder Sonstiges nach unten „durchgefuttert“ haben, vergehen mindestens 4 Monate! Mit dem Molton-Schonbezug hat man immer eine saubere, hygienische Matratze und spart sich das Waschen des Matratzenbezuges.

Hat man einen anorganischen Matratzenkern, lässt sich der „Milbenhaushalt“ weiter verringern. Wer aber über die „Auslöser“ unsicher ist, kann sich von einem Arzt testen lassen und dann Schlafzimmer und Bett so einrichten, dass er alle Materialien gut verträgt. Übrigens: Latex steht unter dringendem Verdacht, Allergien auszulösen. Sollten Sie noch weitere Fragen, rund um das Thema Hausstauballergien haben, bieten wir von Betten Meier auch Allergie-Beratungen an!

Kräutertees – der sanfte Weg in den Schlaf

Bei leichter Unruhe können auch Kräutertees am Abend beruhigen und das Einschlafen fördern. Bewährt hat sich z.B. Baldriantee. Erwarten Sie von Kräutertees nicht zu viel und haben Sie Geduld. Bei schweren Schlafstörungen hilft Ihnen ein Gang zum Arzt schneller und zuverlässiger.

Träume – aktiv für Geist und Seele

Jeder Mensch träumt jede Nacht mehrere Male, besonders intensiv in den Traumphasen. Wir träumen, selbst wenn wir uns nicht daran erinnern.

Noch streiten Schlafforscher über die genauen Funktionen der Träume. Bekannt ist, dass sie mit einer regen Hirnfunktion verbunden sind und vermutlich unserer geistigen und seelischen Erholung dienen. Im Traum verarbeiten wir Erlebnisse und Eindrücke des Tages oder vergessen sie einfach wieder. Träume können dazu dienen, Gelerntes besser zu verankern, Verhalten zu prägen oder Unnützes zu löschen.

Und manchmal erinnern sie an ungelöste Konflikte. Diese Aufräumen, Sortieren und Organisieren unserer Erlebnis-, Lern- und Gefühlseindrücke ist offenbar lebensnotwendig. Die Traumarbeit schafft freie Räume, für neues Wahrnehmen und Erleben. Wir tun gut daran, unseren Träumen mit einem guten Schlaf freien Raum zu schaffen.

Netzfreischalter

Wollen Sie den Strom im Schlafraum verringern und vom Bett fern halten? Dann sollten Sie beim Sitzrahmen darauf achten, dass der Motor zur Verstellung mit einer „Netzfreischaltung“ ausgerüstet ist. Sie garantiert, dass der Strom von der Steckdose zum Motor nur so lange fließt, bis die gewünschte Position erreicht ist. Sie erkennen dies an der besonderen Form des Netzsteckers.

Das ideale Klima im Schlafraum

Kalt schlafen ist gesund, predigten unsere Großeltern, die aus oft ungeheizten Räumen eine abgehärtete Tugend machten. In gut geheizten Schlafzimmern muss heute niemand fürchten zu verweichlichen. Körper und Muskeln finden wärmere Temperaturen sehr angenehm. Sie schützen vor Verspannungen und Erkältungen.

Die Raumtemperatur im Schlafraum sollte um 18° C liegen. Frauen und ältere Menschen lieben es meist etwas wärmer, sie dürfen die Temperatur auf 20° C steigen lassen. Der Streit mancher Paare um kühlere oder wärmere Raumtemperaturen im Schlaf lässt sich mit Hilfe verschieden wärmender Bettausstattungen lösen.

So kann man sich auf eine Grundtemperatur einigen. Zum guten Raumklima im Schlaf gehört eine angenehme Luftfeuchtigkeit. 50% ist für alle Wohnräume, einschließlich des Schlafzimmers, ist ideal. Zu niedrige Luftfeuchtigkeit trocknet die Nasenschleimhäute aus und kann dadurch z. B. das Schnarchen fördern.

 
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